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Planspiel Bundestag

Datum: 
21. Mai 2013
Klasse 2-PM-12.01

Projekttag Bundestag

Von Janin Mahlitz / Klasse 2-PM-12.01

Am 12. März2013 trafen sich die Klassen 2-PM-12.01 und 2-DV-12.01 um 7.45 Uhr am Haupteingang des Paul-Löbe-Haus. Im Regierungsviertel zu einem gemeinsamen Projekttag im Bundestag. Zuerst mussten wir durch eine Sicherheitsschleuse, wo unsere Kleidung und Taschen kontrolliert wurden. Damit die Kontrolle nicht zu lange dauert, wie das bei uns der Fall war, sollte man auf angemessene Kleidung achten.

Der Tag im Bundestaggebäude begann mit einer Führung, wo wir viel über die Geschichte erfahren haben, z.B. dass im Juni 1991 beschlossen worden ist, dass das Parlament und die Regierung der Bundesrepublik Deutschland nach Berlin ziehen soll. Sitz des Parlaments sollte das neue Parlamentsviertel, auch das „Band des Bundes“ genannt.

Zu diesem Band gehören das Reichstagsgebäude, das Paul-Löbe-Haus, das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und das Jakob-Kaiser-Haus. Während dieses Besuches besichtigten wir nur das Reichstagsgebäude.

Im Reichstagsgebäude schauten wir uns den großen Plenarsaal an. Für Besucher einer Plenarsitzung ist ein extra Zwischengeschoss angelegt worden. Außerdem sahen wir die Vortrags- und Informationssäle für Gespräche der Abgeordneten mit ihren Besuchern. Im zweiten Obergeschoss besichtigten wir die Räume des Bundestagspräsidenten und dessen Mitarbeiter, weiterhin den Sitzungssaal des Ältestenrats und die Büros der Leitungsebene der Bundestagsverwaltung. Auch in den Sitzungssälen der Fraktionen, sowie in den Vorstandsräumen und in der Presselobby waren wir.

Nach der Führung begann das Planspiel zum Thema Einführung einer PKW-Maut. Jede und jeder Auszubildende bekam eine neue Identität und war Mitglied einer bestimmten Partei. Zusätzlich bekamen wir alle Informationen zum Thema PKW-Maut. Nun bildeten wir Ausschüsse, in denen wir die 1. Lesung im Bundestag vorbereiteten. Wir diskutierten über das Pro und Kontra solange, bis ein Gesetzestext vorlag. Nach der 2. Lesung stimmten wir in der 3. Lesung im Plenum durch Hand heben oder Aufstehen über die Gesetzesvorlage ab. Da es ein eindeutiges Ergebnis gab, brauchten wir keinen „Hammelsprung“ machen.

Als Fazit stelle ich fest, dass das Planspiel Politik zum Anfassen ist. Man versteht dadurch, dass die meiste Arbeit der Abgeordneten hinter den Kulissen stattfindet. Leider ist es durch den Zeitmangel nicht möglich gewesen, eigene Meinungen und Entscheidungen stärker einzubringen. Die meisten Argumente waren vorgegeben und konnten nicht verändert werden. Trotzdem war es ein gelungenes Experiment.