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Qualität ist messbar

Wir starten mit Rückenwind in das Jahr 2012

Während die Schulverwaltung sich müht, die Bewertung der Leistungen von Lehrkräften mit einer neuen Verordnung verbindlich zu machen, gehört die regelmäßige und wissenschaftlich abgesicherte Schülerbefragung und die Befragung der Lehrkräfte zur Schulentwicklung und zur Leistung der Schulleitung seit sieben Jahren zu unserem Standard.

Pit Rulff (61) Schulleiter der Ernst-Litfaß-Schule: „Die Ergebnisse der Rückmeldungen durch die Humboldt-Universität bestätigen die an der Ernst-Litfaß-Schule / OSZ Druck- und Medientechnik erbrachten Lernleistungen der SchülerInnen, die Unterrichts- und Schulentwicklungsleistungen des Kollegiums und der Schulleitung. Über 90% der SchülerInnen erreichen die jährlichen Bildungsziele und kein Kollege möchte diese Schule missen. Das ist ein sehr guter Start in das neue Jahr 2012“.

Zur SchülerInnenbefragung:

Ein Netzwerk von über 20 Schulen beteiligt sich jährlich mit über 25.000 Schülerbefragungsbögen. Neben der Schülerbefragung zum Theorieunterricht wurde im Netzwerk erstmalig eine Befragung zum Fachpraxisunterricht durchgeführt.

Hier einige Thesen zur Präsentation zur Schüler/-innenbefragung 2011 an der Ernst-Litfaß-Schule (durch Frau Dr. Wagner, HU ):

Einige Stichpunkte zum Theoriebogen:

Der wahrgenommene Lernzuwachs beeinflusst das Urteil: 80% der Schülerinnen und Schüler bestätigen, dass sie an der ELSe einen Lernzuwachs erleben.

Höchste Zustimmung erfahren:

  • Lehrerverhalten
  • Fachkompetenz
  • Didaktisch-methodische Kompetenz
  • Lehrer-Schüler-Interaktion

Kritisiert wird:

  • Diagnostik: Lehrer erkennen die Schwierigkeiten des Einzelnen zu wenig.
  • Das Niveau wünschen sich die Schülerinnen und Schüler noch höher.
  • Aktivierung und Unterrichtsautonomie: die Schülerinnen und Schüler sollen noch stärker gefördert werden.

Einige Stichpunkte zum Fachpraxisbogen:

  • Die Schülerinnen und Schüler sind mit dem Unterricht zufrieden.
  • Höhere diagnostische Kompetenz (der Unterricht ist individueller)
  • Nicht immer wissen die Schülerinnen und Schüler, für welches Ergebnis sie arbeiten (kann Spezifik des Fachpraktischen Unterrichtes sein)
  • Das Niveau wünschen sich die Schülerinnen und Schüler noch höher

Fragen: Allgemein

  • Es gibt besonders positive Rückmeldungen an diejenigen Lehrkräfte, die sozial verträglich und gut strukturiert unterrichten.

Zur Schulentwicklungs(SE)-Befragung des Kollegiums (Frau Rückmann, HU)

  • Rücklaufquote 93% (66 von 71) / weibl.: 32 männl. 34
  • Insgesamt große Zufriedenheit mit Schulentwicklung: über 94% Zustimmung
  • Über Schulentwicklung und Evaluation wird informiert und beraten: 90%
  • Hohe Arbeitszufriedenheit: 89%
  • Schulprogramm wird als wichtig für die Weiterentwicklung der Schule gesehen: 85%
  • Schulkultur wird positiv bewertet: 85%
  • Lehrerrolle: wird nicht eingeschränkt durch die Schulentwicklung
  • 60% der Kolleg/-innen sind ≥ 10 Jahre an der Ernst-Litfaß-Schule
  • 63% der Kolleg/-innen sind jünger als 50 Jahre
  • Kommunikation von SE und Evaluation weichen etwas voneinander ab: die EVA-Komm. spielt für die Koll eine untergeordnete Rolle
  • Belastungsempfinden: liegt deutlich unter Mittelwert, auch wenn sich die Koll durch zu viele Zeitdruck durchaus stark belastet sehen: 68% / wenig belastet: 32%
  • 62 Kolleg/ -innen identifizieren sich deutlich mit der Schule
  • Arbeitsorganisationverbesserungen (eigene und schulische) sollten stärker für Entlastung genutzt werden
  • Die Litfaß-Projekte „ziehen“. Sie sind nach innen und außen wirksam.

Fazit der HU:

  1. Insgesamt zeigen die Ergebnisse eine sehr positive Einstellung zum Schulentwicklungsprozess
  2. Insbesondere werden die Arbeitszufriedenheit, die Schulorganisation und das Schulklima sehr positiv bewertet
  3. Handlungsbedarf besteht in der nachhaltigen Nutzung der Evaluationsergebnisse für den Unterricht (spiralförmige Entwicklung)
  4. Die Ergebnisse regen zudem die Verstetigung der bisher erreichten Projektergebnisse an.